Autos oben ohne

Eigentlich waren viele der ersten Autos schon Cabrios, weil sie ein Verdeck hatten, das man einfach zurückrollen konnte. Der Maybach Zeppelin DS 8 war so ein Modell voller Eleganz. Das Cabriolet war früher ein Pferdewagen gewesen, den man für Ausflüge bei schönem Wetter nutzte. Heute sind die meisten Cabrios eine Variante eines geschlossenen Modells. Dabei muss aber die Bauweise dennoch geändert werden. Denn es ist keine gute Idee, einfach nur das Dach abzuschneiden: Damit verliert ein Auto seine Stabilität, vor allem bei einem Überschlag.

Cabrios sind meistens eine sportlichere Variante und basieren auf den Coupé-Modellen. Man unterscheidet noch solche, bei denen die Fensterrahmen sowie die B- und C-Säule stehen bleiben und denen, bei denen die Säulen fehlen. Außerdem gibt es Cabrios mit einem Stoff-Verdeck und solche, bei denen ein Dach abgenommen oder eingeklappt werden kann. Heute findet man beide Versionen, die sich auch im Preis unterscheiden. Der Vorteil beim Metalldach ist, dass es stabiler ist, automatisch eingefahren werden kann und das Auto leiser macht. Es braucht aber auch mehr Platz im Innen- und Kofferraum

In den USA ist der Begriff Cabrio unbekannt, dort werden diese Modelle Convertibles genannt, in England ist der Begriff Drophead gebräuchlich.

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