Die Formel-E-Rennwagen

Die Formel E ist eine Rennserie, die von der FIA ausgetragen wird, die auch die Formel 1 organisiert. Dabei kommen elektrisch angetriebene Rennwagen zum Einsatz, die eigens für diesen Zweck entwickelt wurden. Die Formel E wurde erstmals 2011 gestartet, insgesamt gibt es dreizehn Rennen in zwölf verschiedenen Städten.

Im Gegensatz zur Formel 1 gibt es in der Formel E nur einen Rennwagentyp. In den ersten vier Jahren war es ein Renault SRT_01E, der in drei Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen konnte. Seit 2018 gibt es den Spark SRT05e, auch das Auto der zweiten Generation genannt. Er hat eine 54-kWh-Batterie und kann zwischen 200 und 250 Kilowatt leisten. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 280 Kilometer pro Stunde. Zuvor mussten wegen der kleineren Akkus die Fahrer in der Mitte des Rennens das Auto wechseln, doch damit ist es jetzt vorbei. Der neue Rennwagen hat Brembo-Bremsen und wie das Vorbild aus der Formel 1 auch einen Halo bekommen – ein Schutzbügel, der Fahrer vor entgegenfliegenden Objekten schützen soll.

Langsam entdecken auch die großen Autohersteller die Formel E. Mercedes und Porsche kamen 2017 hinzu, BMW und Nissan begannen in der 2018/2019-Saison ihre Teilnahme in der Rennserie. Zwar sind Chassis und Batterien weitgehend vorgegeben, die Teams können aber ein eigenes Motordesign verwenden.

Weil die E-Rennwagen wesentlich leiser sind, ist es einfacher, sie in Stadtkursen fahren zu lassen. Außerdem gibt es nur einen Renntag: Am Morgen gibt es zwei freie Trainings, später folgt dann ein Qualifying. Das Rennen selbst dauert nur 45 Minuten plus eine Runde. Mit den neuen Batterien kann die Distanz gefahren werden, wenn es keine langen Unterbrechungen gibt.

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