Käfer und Golf

In Deutschland hat Volkswagen mit gleich zwei Modellen Geschichte geschrieben: Dem VW Käfer und dem VW Golf. Beide sind die meistverkauften Fahrzeuge in der Bundesrepublik. Auch weltweit erzielten sie gute Verkaufszahlen. Der Käfer wurde 21,5 Millionen Mal verkauft, der VW Golf über dreißig Millionen Mal.

Der Käfer hatte seinen Namen in den USA bekommen, wo er seit 1950 sehr erfolgreich verkauft und wegen seiner Form Bug genannt wurde. Erst dann bürgerte sich der Name auch in Deutschland ein, bis dahin wurde das Auto nur Volkswagen Typ 1 genannt. Noch bis 1960 war Volkswagen gleichbedeutend mit dem Käfer. Erst dann baute VW auch den Transporter und weitere Modelle.

Würdevoller Nachfolger

Als die Verkaufszahlen des Käfers in den späten 60er-Jahren zurückgingen, entwickelte man bei VW den Golf. Er hatte einen Frontantrieb, der auch erstmals wassergekühlt war. Ein Teil der Technik kam von der Auto-Union, die VW gerade übernommen hatte und die später mit NSU zu Audi AG fusionierte. Der Erfolg kam eher überraschend: Der Golf 1 entwickelte sich 1974 zum Verkaufsschlager. Er ist bis heute neben dem Toyota Corolla und dem Ford F eines der meistgebauten Fahrzeuge. Mittlerweile gibt es den Golf in der siebten Generation.

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